Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – einige Tipps für die Unentschlossenen

Am kommenden Sonntag werden die Landtage in Mainz und Stuttgart neu gewählt. Das dürfte sich inzwischen in der gesamten Republik herumgesprochen haben. Angesichts der jüngsten Krisen in Japan (Stichwort Atomfrage), Libyen-Krieg, Euro-Frage wird die eigentliche Landesbedeutung bei der Entscheidung kaum eine Rolle spielen – das ist bedauerlich, denn entgegen vieler Meinungen passiert auf Länderebene doch noch einiges, was die Bürger vor Ort konkret betrifft. Vor allem in Sachen Bildungen (Schulen und Hochschulen), aber auch bei der Sicherheit und im Verkehrsbereich spielen die Länder eine große Rolle.

Da wie immer bei den letzten Wahlen die Schar der Nichtwähler immer größer wurde, will ich versuchen, hier zu motivieren doch zur Wahl zu gehen. Auch wenn vielfach die Ansicht besteht, einfach zu Hause zu bleiben, sei ein Signal an die Parteien doch endlich mehr auf die Bürger einzugehen – es kommt nicht an. Auch ein Bundestag der nur noch von 1% der Bevölkerung gewählt würde, wäre rechtmäßig gewählt und könnte so über alle entscheiden. Von daher hingehen und mitentscheiden. Wer noch nicht weiß, was er wählen sollte, kann sich wie immer beim Wahl-O-Mat mit den jeweiligen Positionen der Parteien vertraut machen. Gerade die Parteienverdrossenen seien auf die kleineren Parteien hingewiesen, die jüngste bekannt Neugründung, die Piraten etwa tritt in beiden Bundesländern an und freut sich bestimmt über jede Stimmen. Am besten man macht einfach mal den Test per Wahl-O-Mat. So mancher hat hier schon überraschende Erkenntnisse gewonnen.

Wahl-O-Mat für Baden-Württemberg

Wahl-O-Mat für Rheinland-Pfalz

Wer sich nun noch für die aktuellen Umfragewerte zu den jeweiligen Wahlen interessiert, dem sei die Seite Wahlrecht.de empfohlen. Dazu gibt es hier auch jede Menge Hintergründe zu den vielen Wahlen im Land. So oder so: Am Sonntag wählen gehen!


Einen Kommentar schreiben