Ostdeutsche Männer sind eine schlechte Partie – zumindest wenn es nach der Erben-Statistik geht

Geht es nach einer neuen Postbank-Studie, sollten Frauen mit der Hoffnung auf einen lukrativen, erbfähigen Mann nicht in den Osten Deutschlands schauen. So wird in Ost- und Westdeutschland bislang zwar annähernd gleich häufig geerbt. Jedoch ist der Umfang der einzelnen Erbschaften in Westdeutschland deutlich größer. So beträgt im Osten zu 61 Prozent der Wert eines Erbes weniger als 25.000 Euro. Im Westen sind es 45 Prozent aller Fälle. Dagegen haben hier 19 Prozent aller Erbschaften einen Wert von mehr als 100.000 Euro. Im Osten ist dies nur bei knapp 3 Prozent der Fall – also sechs Mal seltener. Unterschiede ergeben sich zudem zwischen Männern und Frauen. So erben Frauen mit einem Anteil von 35 Prozent deutlich häufiger als Männer, wo der Wert bei 29 Prozent liegt. Zudem sind Frauen auch öfter Alleinerben als Männer, was mit ihrer höheren Lebenserwartung zusammenhängt.

Aber eigentlich sollte das potentielle Erbe bei der Partnerwahl ja keine Rolle spielen. Im übrigen darf man auch nie so fest damit rechnen, dass am Ende tatsächlich noch was vererbt wird. Der seniorengerechte Umbau des Hauses, oder die Pflegeheimkosten haben schon so manches Erbe dahinschmelzen lassen. Dennoch gehen 23 Prozent der in der genannten Studie Befragten von einer künftigen Erbschaft aus, die größtenteils schon in den kommenden zehn bis 20 Jahren erwartet wird.


Einen Kommentar schreiben