Rente mit 67: Jetzt wird es ernst

Die Rente mit 67 ist von den Politikern beschlossene Sache. Doch handeln Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon entsprechend? Sie sind zumindest auf dem besten Weg. Das ist die Aussage einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Die Deutschen arbeiten immer länger – und auch die Rahmenbedingungen für die Generation 50plus werden besser.

Die Studie hat ergeben, dass der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren in den vergangenen zehn Jahren von 11 Prozent auf knapp 25 Prozent angestiegen ist. Bei den 55- bis 59-Jährigen steht mittlerweile fast jeder Zweite in Lohn und Brot, nach 43 Prozent im Jahr 2000. Dies ist auch dringend nötig mit Blick auf den demografischen Wandel und den bevorstehenden Fachkräftemangel.

Nach Aussage der Studie habe sich die gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktsituation Älterer verbessert. Dies signalisiere, dass das Umdenken in der Arbeitsmarktpolitik seit Mitte der 1990er Jahre deutliche Spuren hinterlassen habe. Statt eines möglichst frühzeitigen Ausstiegs aus dem Erwerbsleben werde nun eine längere Beschäftigung angestrebt. Jedoch zeigten sich ältere Arbeitnehmer weniger mobil als jüngere – und dies „unabhängig davon, ob man eine Personalaustauschrate, die Suchaktivitäten aus einem aktiven Beschäftigungsverhältnis, die Sucherwartungen von Erwerbstätigen, den Betriebswechsel, den Wiedereintritt in das Erwerbsleben oder den betriebsinternen Wechsel betrachtet.“

Meine Meinung: Wer sein ganzes Arbeitsleben lang mobil war, darf man mit über 60 auch gerne mal etwas auf der Stelle treten, zumindest was das Arbeitsleben angeht. In der Rente werden dann wieder viele mobil und mieten privat eine Finca auf Mallorca oder einer anderen sonnenverwöhnten Gegend und genießen dann die arbeitsfreie Zeit!


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