Risiko Altersarmut? Eingeschränkte Mobilität ist ein weit größeres Altersrisiko

Was geisterten in den letzten Wochen nicht für Horrorgeschichten durch die Medien. Von flächendeckender Altersarmut in der Zukunft war die Rede. Doch offenbar handelt es sich eher um ein Schreckgespenst, denn um die Realität. Denn in den unterstellten Berechnungen werden konsequent Rentenerhöhungen und die anderen „Rentenquellen“ wie private Vorsorge oder betriebliche Altersversorgung ausgeblendet. Am Ende wird es wohl alles nicht so schlimm werden.

In der Politik gibt es derweil die verschiedensten Rezepte gegen Altersarmut. Doch sie alle dürften lediglich der Bundestagswahl im kommenden Jahr geschuldet sein. Von daher sollte man keine all zu großen Erwartungen an die Ideen haben. Am Ende dürften im Alter sowieso anderen Probleme überwiegen. Denn für die Mehrzahl stellt eher Gesundheit und damit die Mobilität ein Problemfeld dar. Das Risiko im Alter nicht mehr so zu können, wie man will betrifft sicher ein Großteil der Menschen.

Doch wann sollte man sich um die Risiken des Alters kümmern? Am besten dann wenn man es noch kann. Wer zu Beginn der Rente mit Mitte/Ende 60 in eine altersgerechte Wohnung zieht oder sein Haus entsprechend umbaut, dürfte in späteren Jahren weniger Probleme haben. Das fängt von breiteren (rollstuhlgerechten) Türen im ganzen Haus an, geht über altersgerechte Sanitäreinrichtung weiter und macht auch vor praktischen Helfern in Küche und Wohnbereich nicht halt. Hausbesitzer sollten sich zudem frühzeitig Gedanken über die künftige Treppennutzung machen, denn nur wenige Haushalte verfügen über einen Fahrstuhl. Also entweder man baut das Haus so um, dass man im Krankheitsfall nur noch im Erdgeschoß leben kann oder man macht sich über Alternativen Gedanken. Helfen kann dabei etwa ein praktischer Treppenlift von Hiro. Dann kann das „Stillegen“ eines Obergeschoßes ohne Probleme entfallen und man kann weiter im Alter mobil in seiner Immobilie sein.

Doch abseits der eigenen vier Wände kommen noch größere Probleme auf einen zu. Autofahren wird dank des zunehmenden Verkehrs mit dem Alter nicht unbedingt zur Erleichterung. Stattdessen sollte man zum Arztbesuch die öffentlichen Verkehrsmittel oder noch besser das Taxi oder ähnliche Transportmittel nutzen. Doch auch zum einkaufen muss man nicht die gewohnten Wege gehen. Neben dem bekannten „Essen auf Rädern“ gibt es heute viele internetbasierte Einkaufsdienstleister, die alle gewünschten Waren zu einem nach Hause bringen. Also muss man auch hier nicht auf Komfort verzichten, selbst wenn man nicht mehr so mobil ist.


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