Familienkonflikte lösen

Sie können höchst unangenehm sein und haben oft ein langes Nachspiel, kommen jedoch in jeder Familie vor: Konflikte. So unterschiedlich die Familien auch sein mögen, so ähnlich sind sich dabei die einzelnen Konflikte. Grund genug also, sich etwas näher mit diesem Thema zu beschäftigen und Möglichkeiten zu finden, wie diese Konflikte zukünftig umgangen werden können.

Die alte Leier mit der Aufgabenverteilung

Kaum etwas kann für so schlechte Stimmung sorgen wie das Gefühl eines Familienmitglieds, im Haushalt zu viel zu machen, während sich die anderen dem Anschein nach aus allem raushalten. Es spielt dabei gar keine Rolle, ob es sich um das Rausbringen des Mülls, die Bedienung der Spülmaschine oder um das Essen kochen handelt: Drücken sich ein oder mehrere Familienmitglieder zu häufig um diese Dinge, kann die Luft schnell dick werden. Dabei ist die Lösung für dieses Problem so einfach und doch so effektiv: Ein Haushaltsplan sorgt dafür, dass jeder einen gerechten Anteil an den zu leistenden Aufgaben zugeteilt bekommt. Das kann dann so aussehen, dass ein Familienmitglied stets für eine bestimmte Aufgabe zuständig ist oder je nach Wochentag jemand anderes dran ist. Selbstverständlich muss dieser Plan im Einverständnis aller abgeschlossen werden, sodass es später keine neuen Beschwerden gibt. Danach gibt es keine Ausreden mehr.

Die Kinder werden erwachsen

Ein humorvoller Spruch besagt Folgendes: „Pubertät ist, wenn die Erwachsenen beginnen, nervig zu werden“. Tatsächlich stellt diese Phase die Eltern eines wohl jeden Kindes vor eine wichtige Bewährungsprobe. Falls Sie sich überfordert mit den aktuellen Konflikten fühlen ist es ratsam einen erfahrenen Familienberater um Rat zu fragen.

Häufig beginnen die Probleme mit der andauernden schlechten Laune des Jugendlichen und enden mit der Forderung, doch endlich mal beim Freund oder der Freundin übernachten zu dürfen. Für die Eltern kommt es nun darauf, die richtige Mischung aus Verboten und Freiraum zu finden. So sollte dem Nachwuchs rasch klar gemacht werden, dass Drogen eine Gefahr sind und auf keinen Fall ausprobiert werden dürfen. Auf der anderen Seite müssen die Eltern jedoch auch zu akzeptieren lernen, dass ihre Kinder fortan über viele Dinge selbst entscheiden dürfen und Verbote hierbei zu gegenseitigem Misstrauen führen. Jugendlichem zwischen 14 und 18 sollte durchaus das Recht eingeräumt werden, nachts auszugehen, die Grenze allerdings bei exzessivem Konsum von Bier oder anderem Alkohol gesetzt werden. Halten sich die Jugendlichen dann nicht daran, ist eine Bestrafung die erste Option.

Schlechte Laune durch die Arbeit

Es gab wohl keine Epoche in der Geschichte, die den Menschen so viele Möglichkeiten geboten hat, wie das heute der Fall ist. Egal ob beruflich oder privat: Was immer wir uns auch wünschen, die Chancen stehen groß, dass wir es auch erreichen können. Nichtsdestotrotz sind die meisten mehr denn je in ihrem Beruf eingebunden. Freizeit ist für viele Führungskräfte und Arbeitnehmer ein Fremdwort. Die Folge hiervon ist schlechte Laune, die an der Familie ausgelassen wird. Mangelnde Kommunikation kann zur Folge haben, dass dieses Problem zum Alltag wird und Beziehungen darunter leiden. Auch hier ist die Lösung wiederum weit einfacher, als es zunächst scheinen mag. So sollten Woche für Woche Zeiten eingeplant werden, die ganz der Familie gehören. Diese können dann mit Spaziergängen, gemeinsamen Abendessen oder ganz klassisch einem netten Gespräch vor dem Kamin gefüllt werden.


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