“Geld-verdienen”-Blogs sind Mist – oder doch nicht?

Nachdem ich in meinem Artikel Blogs schon wieder altmodisch? Oder gehts erst richtig los? ja schon die Lanze für Blogs und Blogger im Allgemeinen gebrochen habe, will ich mich jetzt mal für die “Geld-verdienen”-Blogs einsetzen. Seokratie hat ja eher von solchen Blogs abgeraten.

Nachdem bereits Peer Wandiger von “Selbständig im Netz” schon klar gemacht hat, worauf es ankommt…

Wer wirklich mit seinem Blog Geld verdienen will, der muss sich einerseits in dem Thema auskennen und Inhalte liefern können, die einzigartig sind und er sollte sich vorher darüber informieren wie groß die Konkurrenz ist und welche Verdienstmöglichkeiten es gibt.

…will ich eigentlich auf folgendes hinaus: Wer es schafft mit irgendeinem Thema Leser zu begeistern und auf seine Seite zu bringen, wird damit auch Geld verdienen. Der eine mehr, der andere weniger. aber Geld wird verdient. Unabhängig vom Thema.

Der 193. SEO-Blog verdient ja ebenso sein Geld wie der 412. Blog zu irgendwelchen IT-Themen… es ist doch eigentlich so einfach: Je besser der Content ist, umso mehr Leser kommen und umso mehr Geld wird verdient. Und da das Thema “Geld verdienen” im Internet noch lange nicht ausgereizt ist, kann es in der Branche eigentlich nur aufwärts gehen. Denn die vielen Anfänger wollen auch wissen, wie man seine Inhalte monetarisiert. Und das beste Beispiel hierfür nennt Seokratie ja schon: Geldkrieg. Da sei nur mal auf den Beitrag zum Thema Geld verdienen mit Blogs verwiesen. Also auch “Geld verdienen”-Blogs haben ihre Berechtigung und werden Geld verdienen!

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3 Kommentare

  1. 1. Michael

    Kommentar vom 23. Oktober 2008 um 21:59

    Mit der Qualität des Contents ist das immer so eine Sache. Wenn der Besucher genau die Informationen findet die er gesucht hat, der Content also gut ist, wird er mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit auf die Anzeigen klicken. Man hat also eine niedrigere Klickrate. Andererseits werden bei gutem Content Sponsoren eher aufmerksam und gezielt versuchen Anzeigen zu buchen, für die man entweder mehr pro Klick oder einen Festpreis erhält. Eine andere Sache: Bei gutem Content haben Webseiten zwar „Stammleser“, aber an denen kann man schlecht etwas verdienen, weil sie schnell werbeblind werden. Ebenso wichtig wie guter Content ist also auch SEO, um regelmäßig NEUE Besucher zu haben.
    Was ich persönlich als Leser bei sehr vielen Blogs unheimlich nervig finde ist, wenn immer nur auf andere Blogs verwiesen wird (XYZ hat einen tollen Artikel über … geschrieben etc) und die ewig selben Themen ständig wiedergekäut werden. Ich schätze mal wirklich erfolgreich wird ein Blog, wenn er eigene Gedanken bzw. Produkte verbreitet.

  2. 2. Schmidt

    Kommentar vom 24. Oktober 2008 um 12:23

    @Michael
    Ich gebe dir mit vielem Recht. Letztlich ist und bleibt Content King. Egal ob man “nur” auf fremde, interessante Blogartikel verweist oder eigene Gedanken zu Papier bringt. Wichtig ist, dass es gelesen wird. Und auch an Stamm- bzw. Feedlesern kann man mit geeigneter Werbung verdienen. Neue Leser (via SEO-Maßnahmen) sind dabei aber sicher ebenfalls nicht zu unterschätzen. Möglichkeiten gibt es genügend, vorausgesetzt man hat genug “Leser”-Masse!

  3. 3. dg77

    Kommentar vom 29. Oktober 2008 um 13:30

    an dieser stelle muss man schlichtweg festhalten: content, d.h. qualitaet setzt sich zwangslaeufig durch! dabei ist es voellig egal, wie stark etwas beworben wird oder wie viele trackbacks an anderer stelle existieren! content gepaart mit etwas haptischen – und ab geht die post!
    dass das internet (oder einzelne seiten) nicht funktioniert wie ein produkt hat ueber die letzten beiden jahre die pro7-sat1-dingens-ag erfahren muessen. sich selbst die besten sendeplaetze fuer die werbebloecke wegnehmend hat niemand in gewolltem mass auf den krampfhaften versuch reagiert, ihr eigenes social-networking-programm “lokalisten.de” nach vorn zu bringen. und weshalb?
    1. das internet funktioniert nicht, oder nur selten ueber werbung und laesst sich schon gar nicht mit konventionellen methoden kombinieren.
    2. das internet (oder vielmehr die user) entscheiden selbst, was gefaellt, was hype ist, was bleibt und was verschwindet.
    das internet war, ist und bleibt die revolutionaere demokratie in sich selbst ohne politisches standbein. citizen journalism und das strikte fehlen von gesetzmaessigkeiten, anhand derer sich eine prognose abgeben liesse sind die wesentlichen merkmale dieses marktes, der keiner ist oder sein will. und dabei ist stets der content entscheidend: gefaellt oder gefaellt nicht…