Die Finanzmarktkrise aus Sicht des Investors George Soros

Einige mögen den Milliardär George Soros kennen, andere wiederum nicht.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Wette gegen das britische Pfund. Wenn man den Berichten glauben kann, dann verdiente Soros bei dieser Aktion eine Milliardensumme.

Über die Jahre hat er sein geschicktes Händchen bewiesen und ist einer der wenigen Großinvestoren, deren Meinung auf den Finanzmärkten erheblichen Einfluss hat.

In diesem Interview mit Fareed Zakaria von CNN spricht er über die Finanzmarktkrise und mögliche Lösungen, wie man die Situation sowohl gesamtwirtschaftlich, aber auch für jeden Einzelnen, verbessern könnte.

Soros beschreibt, wie es zu der Krise gekommen ist, warum diese „bubble“ platzen musste, und wie es um mögliche (staatliche) Regulierungen bestellt ist.

Eine Bubble habe immer zwei Komponenten, einen „Trend“ und eine „falsche Konstruktion“. Sie könnten sich lange halten, dann gebe es eine Zeit dieser „Überblähung/-dehnung“ (overextension) und würde dann aber aufgrund dieser „Fehlkonstruktion“ platzen.

Auf die Frage, ob es eine Bodenbildung (Bottom) der aktuellen erhitzten Marktlage geben würde, sagte er, dass es absolut sicher sei, dass es einen Boden geben wird, aber man könne ihn nicht vorhersagen.

Zu dem tiefen Fall der Kurse sei es seiner Meinung nach nur deshalb gekommen, weil man Lehman Brothers nicht unterstützt habe. Hätte man hier früher eingegriffen, wäre das ein Zeichen für den Markt gewesen. Dieses blieb aus, somit wurde der freie Fall eingeleitet.

Einen nachvollziehbaren Ansatz bringt er auch bei dem Thema Steuern. Diese müssten sein, denn ein Staat erbringe Dienstleistungen, die jemand bezahlen muss.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Weitere Interviews von George Soros findet man hier.


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