Sind die Medien für den Börsenhype mitverantwortlich?

Das sagt zumindest Jim Rogers in diesem Interview. Als früherer Geschäftspartner von George Soros ist er aufgrund jahrelanger Erfahrung an den Finanzmärkten ebenso gut im Bilde wie Soros selbst.

CNBC Reporter drehen ihm in diesem Interview das Wort im Mund herum und stellen seine Kompetenz in Frage. Rogers platzt hier der Kragen und „beschuldigt“ Fernsehsender wie CNBC, einen großen Einfluss geltend gemacht zu haben und für den Börsenhype mitverantwortlich zu sein.

Anders als George Soros in diesem Interview hält er es für falsch, den angeschlagenen Banken unter die Arme zu greifen, stattdessen sollte man sie pleite gehen lassen, damit sich der Markt reinigen könne.

Die Regierungsverantwortlichen wären besser beraten, ein Bier trinken zu gehen, anstatt sich einzumischen.

Er verweist hierbei auf ähnliche Maßnahmen in Japan in den 1990er Jahren, die keinen Erfolg gebracht hätten und selbst 18 Jahre später sei der Aktienmarkt dort auf einem schlechten Niveau.


1 Kommentar

  1. 1. frank

    Kommentar vom 30. Oktober 2008 um 17:30

    Und Recht hat er.

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