Geld verdienen im Netz – Warum manche Werbemaßnahmen nicht funktionieren – Der Blogger ist schuld!

Entgegen meines Vorhabens, wie in dem Artikel Wie ein Blogger seine Blog-Einnahmen steigern kann – absolut unbekannter und heißer Tipp! berichtet, keine „Money-making-Tipps“ verbreiten zu wollen, habe ich meine Meinung (zumindest kurzfristig) geändert.

Dazu stehe ich auch, denn ändern sich die Umstände oder Ansichten, sollte man klugerweise auch sein Verhalten ändern, wenn man das für richtig hält. Das hätten auch mal andere beherzigen sollen, dann müssten die Steuerzahler nicht für irgendwelche Rettungspläne aufkommen…

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Was mir in der Blogosphäre immer wieder auffällt – und das hat mich letztendlich auch zu diesem Artikel verleitet – wie sehr sich über mangelnde Einnahmen bei bestimmten Werbemaßnahmen beklagt wird. „XY-Werbemaßnahme könnt Ihr vergessen, funktioniert nicht.“ (Kommentar dazu: „weil sie bei mir auch nicht funktioniert“, schon klar). „Ich muss bei meinen Lesern darauf achten, die Werbung besser zu mischen.“, und jede Menge andere Aussagen, die generalisieren. (Kommentar dazu: Woher willst Du das wissen? Was heißt das eigentlich übersetzt?)

Schon mal auf den Gedanken gekommen, dass Eure Meinung nicht die von anderen widerspiegelt und andere ganz andere Erfahrungen machen?

Über verwendete Werbemaßnahmen und die Aussagen darüber, wenn sie „nicht so ertragreich sind“ (Was heißt eigentlich das schon wieder, bitte erklären!) kann ich mich jedes Mal nur wundern.

Es gibt Leute, die verwenden Werbemaßnahme XY (angeblich), listen diese in den Einnahmen auf, die Peer Wandiger immer in einer schönen Auzählung in seinem Selbständig-im-Netz-Blog präsentiert, und beklagen sich, wenn diese „nicht so läuft“ oder „besser werden“ muss. Schau‘ ich mir dann deren Seite an, kann ich von der eben erwähnten XY-Werbemaßnahme aber so gut wie nichts erkennen, dass sie überhaupt da ist und verwendet wird. Und jetzt noch einmal: Wegen was beklagt Ihr Euch überhaupt? Weil Ihr mit XY wenig oder kein Geld verdient? Keine Wunder, dann benutzt auch XY! Und zwar massiv!

Oder dieses Gerede „Meine Leser mögen das und das nicht.“ Ach ja, haben die es Euch gesagt? Also, wenn ich mir nur ‚mal anschaue, über welche Suchbegriffe teilweise Leser auf unsere Seite kommen, frag‘ ich mich ernsthaft, was manche suchen, und vor allem, welchen Sinn diese Suchbegriffe überhaupt ergeben sollen. „Waschmaschine Schnitzel Kaupthing“ – bitte? Muss ich das verstehen? Mal unter uns, was soll der Quatsch und vor allem, welches Suchergebnis erwartet jemand damit?

Auf all diese Fragen habe ich keine Antwort, spielt aber auch keine Rolle. Weil ich die Suche sowieso nicht beeinflussen kann. Keine Ahnung, was jemand in seinen Gehirnwindungen vorgeht. Und genau deshalb achten wir auch nicht mehr darauf, welche Werbemaßnahme bei Lesern gut oder schlecht ankommt. Wird mit einer Maßnahme offensichtlich Geld verdient, gut, dann nichts wie rein damit. Klotzen, nicht kleckern ist hier die Devise. Solange es geht – ändern sich Umstände, dann kann man eine Planänderung anstreben, aber vorher gilt solange: Benutzt die Sachen mit denen Ihr Geld verdient massiv, und nicht nur hier und da, weil 5 Leser was denken könnten.


2 Kommentare

  1. 1. Rodler

    Kommentar vom 25. November 2008 um 00:14

    Schön und gut – aber warum soll man seinen Lesern Anzeigen von offensichtlichen Betrügern offerieren? Die Anzeigen, die momentan hier zu diesem Thema erscheinen, sind allesamt Abzocker. Scheint ja egal zu sein – Moral hat in einem Blog keinen Platz. Nur Kohle…

    Nein danke…

  2. 2. hilfe-beim-leben

    Kommentar vom 25. November 2008 um 12:14

    Hallo Rodler,

    dieser Kommentarbeitrag stellt mich ja vor eine richtige Herausforderung. 😉

    Nun, in der Tat wollen wir mit unseren Blogs Geld verdienen. Wir sehen das als nicht verwerflich an, da wir als Selbständige gerne unsere Einnahmen auf ein breiteres Fundament stellen wollen.

    Dazu gibt es für Blogger verschiedene Werbemaßnahmen, auch die In-Text-Anzeigen, die wir verwenden. Ob diese „moralischer“ oder „unmoralischer“ sind, als andere Vorgehensweisen, lassen wir mal dahingestellt.

    Mit Aussagen „offensichtliche Betrüger“ sollte man vorsichtig sein, weil man hier vorschnelle Annahmen trifft. Und es nicht genau weiß. Trotzdem gibt es sicher das eine oder andere schwarze Schaf – ÜBERALL, nicht nur in Blogs.

    Das Wort „Moral“ ist ebenfalls eine schwierige Angelegenheit, es bleibt mir nur soviel zu sagen, dass sich jeder in der Regel an die eigene Nase greifen muß, in ALLEN Lebenslagen, nicht nur in Blogs und als Blogbetreiber.

    Freundliche Grüsse

    das Team von hilfe-beim-leben.de

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