Geldkrieg.de macht weiter – andere(r) Besitzer am Start

David scheint meinen “Rat” angenommen zu haben – Geldkrieg.de wird weiterlaufen. Auch wenn er selbst nicht die eigentliche treibende Kraft sein wird. Als Gastautor bleibt er “seinem” Blog erhalten, genau wie Robert Basic weiterhin tatkräftig den neuen Besitzer seines -jetzt ehemaligen- Blogs basicthinking unterstützen wird.

Ein Kind, das man selbst großgezogen hat, will man eben nicht so einfach loslassen. Verständlich. Sollten wir jemals in die Lage kommen, unsere blogs nicht weiterbetreiben zu wollen/können, würde es uns eventuell ähnlich gehen.

Aber zurück zu David’s Geldkrieg.de. Die Seite lag ja einige Zeit mehr oder weniger brach, und kaum gibt es wieder Action, steigen die Besucherzahlen. Das beobachten wir selbstverständlich bei uns auch, wenn es mal weniger zur Sache geht, dann sinken die Leserzahlen und damit verbunden die Einnahmen, schon merklich. Wenn man aber Gas gibt, dann kann man wieder eine stetige Steigerung sehen, und das motiviert einen natürlich, noch mehr zu wollen. Dennoch braucht man Geduld, es geht nicht von heute auf morgen. Aber wem erzähle ich das.

Davids Ziel mit 1000 Dollar pro Monat nach einem Jahr war für einen Blog seiner Nische vielleicht etwas hoch gegriffen, dennoch gabe es mit dem Zwischenhoch von über 400 Dollar pro Monat und weiteren sehenswerten Ergebnissen Potential genug, mit dem Blog einen ordentlichen Nebenverdienst erzielen zu können. “Ordentlich” ist immer relativ, aber wie ja schon in diesem Artikel angesprochen, sind Blogeinnahmen von 500 Dollar monatlich nicht zu unterschätzen, wenn man dies ja prinzipiell hobbymäßig betreibt und man seine Lebenshaltungskosten aus anderen Quellen beziehen kann.

Und meines Erachtens zieht hierbei auch kein zeitliches Argument, dass das ja soviel Arbeit für so wenig Geld wäre. Ich wette, dass die meisten ihre Zeit auch anders mit irgendwas verschwenden würden. Die Fernsehsender lassen grüßen…

Mit welcher (finanziellen) Absicht die neuen Betreiber von Geldkrieg.de die Website weiterbetreiben wollen, konnte ich jetzt bisher nicht erkennen, aber sicherlich haben sie sich ihren Teil gedacht, weil diese Seite ja bestimmt ein besserer Startpunkt ist als bei 0 anzufangen. Einen Berater dazu haben sie mit David auch noch gewonnen, prima.

Wir beobachten die Website natürlich weiter und wünschen auf jeden Fall schon mal viel Erfolg.


4 Kommentare

  1. 1. Stefan

    Kommentar vom 16. Januar 2009 um 21:43

    Danke! Ein sehr liebevoll geschriebener Artikel. Wir wollten schon immer uns mit einem Blogsystem wie WordPress intensiv beschäftigen. Und da kam uns die Möglichkeit, Geldkrieg weiterzuführen genau recht. Weil so müssen wir, wie Du schon schreibst, nicht von 0 anfangen und müssen uns gezwungenermaßen ganz genau mit WordPress einarbeiten. Wir kommen aus der Communityszene und schreiben viele Workshops im Umgang mit Grafikprogrammen. Wer weiß, vielleicht können wir schon bald auch Workshops zu WordPress geben. Wir sind noch jung und wollen gerne eine Menge dazulernen und dieses Wissen möglichst in einer sehr einfachen Weise weitergeben (Bild/Text oder Video usw.)

    Liebe Grüße aus Göttingen

    Stefan

  2. 2. Andreas

    Kommentar vom 12. Februar 2009 um 01:04

    Hehe, ich finds ja immer gut, wenn sich die Betreiber dann auch selber zu Wort melden :-)
    Ich finde die jetzigen Entwicklungen ziemlich interessant. Worauf kommt es mittlerweile wirklich bei der Monetarisierung an? Die monatlichen Einnahmen? Die Besucher, die Werbekunden versprechen oder ist es der Verkaufswert, der sich erübrigen könnte-wie bei Robert Basic gnadenlos erkennbar ist?
    Geldkrieg ist auf jeden Fall auch ein guter Kandidat, der sich sicher einreihen können wird (im positiven Sinne!)

  3. 3. Tobias

    Kommentar vom 12. April 2009 um 00:41

    Naja, ich finde schon das man also Argument “viel Arbeit für wenig Geld” gelten lassen könnte.Da ja ein Webprojekt und insbesondere ein Blog schon auch eine gewisse (zeitliche) Verpflichtung darstellt. Ich bin mir nicht sicher ob da nur gebloggt wird wenn man gerade Lust hat – gerade was so ambitionierte Pläne in Bezug auf die Monetarisierung angeht. Da ist die Grenze evtl auch fließend zwischen Arbeit und Hobby…

  4. 4. Ralf

    Kommentar vom 19. Juni 2009 um 12:53

    Der Artikel ist ja echt sehr schön.Ich glaube das beste Job ist, wenn man mit seiner Hobbies Geld verdienen anfängt und dazu noch viel Spaß im Arbeit zu haben..:)Momentan versuche ich genau das zu machen.

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