Aschermittwoch – Wissenswertes kurz und bündig

Mit ihm endet das alljährliche schlemmende und ausgelassene Narrentreiben. Außerdem und das ist wesentlich wissenswerter: es beginnt die Fastenzeit. Die Fastenzeit umfasst 40 Tage. Sie dauert von Aschermittwoch bis Karsamstag. Genau gerechnet handelt es sich jedoch um einen Zeitraum von 46 Kalendertagen.

Da im christlichen Brauchtum sonntags der Auferstehung Christi gedacht wird, sind die Sonntage vom Fasten ausgenommen. Also bleiben 40 Fastentage übrig. Erinnern soll die Fastenzeit an die 40 Tage, bei denen sich Jesus betend und fastend in der Wüste aufhielt. An Aschermittwoch wird den Menschen das Aschenkreuz gespendet, das den Menschen zur Umkehr aufrufen und gleichzeitig an die Vergänglichkeit des Menschlichen erinnern soll.

Für das Fasten gibt es keine Regel. Jeder soll auf das verzichten, was für ihn eines wirklichen Verzichts würdig ist. Dem Einen fällt es schwer auf Süßigkeiten zu verzichten, dem Anderen auf Alkohol, wieder einem Anderen auf Fleisch. Es sind jedoch nicht nur körperliche Genüsse, die eingespart werden können. Manch einer lässt in der Fastenzeit gerne Mal das Fernsehgerät ausgeschaltet. Den Fastenden sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Nur eines ist wichtig, es soll freudig gefastet werden und nicht mit jammernder oder leidiger Miene.

In diesem Sinne: Frohes Fasten!


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