Das Internet hält von der Arbeit ab

Wer kennt diese Überschrift nicht? Alle bitte mal “hier” schreien. Ein moderner Home-Arbeitsplatz über das Internet birgt eine riesige Gefahr in sich: das Internet selbst. Genauer: das “Surfen”.

Wer beispielsweise wie ich 2 PC’s gleichzeitig laufen hat, der weiß eventuell, wovon ich spreche. Es ist sehr verlockend, gerade mal einen Klick entfernt durch die Welt zu surfen, alle Informationen (oberflächlich) aufzusaugen, es 5 Minuten zu lassen, um dann gerade wieder von vorne anzufangen. Gibt es eigentlich schon eine anerkannte Internet-Sucht? Ich bin sicher dies “Krankheitsbild” wird in den nächsten Jahren schwer im Kommen sein.

Man muß wirklich an sich halten, um seinen Arbeitstag nicht zu versurfen. Früher ist mir das leider öfter passiert, heute so gut wie nicht mehr. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Gerade wenn bei seiner eigentlichen Tätigkeit mal eher ruhig ist, wird es schwer, der Sache zu widerstehen, denn die große weite Welt berührt sozusagen ja meine Maus.

Für manche würde es sich da sicher anbieten, seine Arbeit in einem Internet-Café zu erledigen, in dem man für die Stunde Geld zahlen muss, um sich dort auf das Wesentliche zu konzentrieren und seine Produktivität zu steigern :-)

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3 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. [...] Das Internet hält von der Arbeit ab [...]

  2. 2. Michael

    Kommentar vom 15. Mai 2009 um 11:56

    Ich denke eher das ist was für Anfänger (damit meine ich Berufsanfänger). Denn wer kann sich schon das stundenlange surfen mitten am Tag erlauben? Das macht man einmal und auch zwei- oder dreimal, aber wenn man dann die Arbeit nachholen muss, verkneift man sich doch eher das surfen im Internet oder???!!!
    Von zu Hause aus arbeiten bedeutet immer viel Disziplin das ist ähnlich wie beim Fernstudium. Man muss sich eben selbst beherrschen und sich auch manchmal zur Arbeit zwingen.
    Micha

  3. 3. Hilfe-beim-Leben.de

    Kommentar vom 15. Mai 2009 um 13:12

    Servus Michael,

    prinzipiell geb ich Dir recht, wobei es wirklich Home-Jobs gibt, bei denen eben nicht immer etwas und schon gar nicht andauernd zu tun ist, so dass das andere eben schon verlockend ist.

    Du hast ebenso so recht, dass man mit der Zeit den “Ernst der Lage” besser erkennt und sich dadurch automatisch selbst diszipliniert.

    Viele Grüße

    Hilfe-beim-Leben.de

  4. 4. Ich²

    Kommentar vom 15. Mai 2009 um 19:40

    Ich² schreit: “hier”!

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