Warum ist das Geld am Monatsende immer weg?

Ein Problem vor dem viele Menschen stehen: Der Umgang mit Geld, besonders dem eigenen. Bei vielen ist das Gehalt bis zum Monatsende aufgebraucht – bei manchen auch schon früher. Aber woran liegt das eigentlich und wird das eigentlich besser, wenn ich mehr Geld zur Verfügung habe? In der Bevölkerung hält sich diese Ansicht hartnäckig… Tatsächlich ist es aber kein Problem der Menge des Geldes (es gibt wie immer Ausnahmen), sondern eines der Art des Menschen, also seiner Einstellung.
Kurz gesagt: Egal wie viel Geld ich verdiene, wenn ich meine Einstellung zu Geld nicht ändere, werde ich bis zum Monatsende immer alles ausgegeben haben!

Sie fragen sich, ob das auch bei Leuten mit viel Geld oder zumindest hohen Gehältern so ist? So absurd es klingt – ja, denn ausgeben kann man das Geld immer: im Kleinen wie im Großen. Und egal wie viel man hat, die Konsumlust erfasst einen so gut wie immer…Beispiele gefällig?

Anstatt selber zu kochen, wird hin und wieder essen gegangen, anstatt den alten Wagen weiter zu fahren, wird (in schöner Regelmäßigkeit) ein neuer angeschafft. Der Fernseher ist sowieso immer zu klein und wird durch einen Monster-Plasma- oder LCD-Fernseher ersetzt. Die Klamotten sind sowieso nie up-to-date und der volle Schrank wird noch voller… Ich denke darin kann sich jeder wiederfinden und ja, ich schätze solche Dinge auch, aber in Maßen genossen macht Konsum noch viel mehr Spaß. Jetzt kommt dann immer die Reaktion, dass ich geizig sei und ich erwidere: „Ich bin nicht geizig, ich lebe nur unter meinen Möglichkeiten.“ Das Problem ist, dass die meisten Leute nie gelernt haben, dass Sparen ebenso wichtig ist, wie Geld ausgeben und sich Wünsche erfüllen. Dabei sollte es jeder schaffen zwischen 10 Prozent (Familie) und 25 Prozent (Single) seiner jährlichen Einnahmen auf die Seite zu legen. Das hört sich erstmal viel an, aber haben Sie schon mal aufgeschlüsselt, für was Sie das Geld eigentlich ausgeben? Sie werden sich wundern…


Wie man seine Ausgaben in einem Haushaltsbuch aufschlüsselt und umstrukturiert erklären wir an anderer Stelle.


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