Tauss über das Weltbild seiner Kollegen Abgeordneten

Über den Netzpolitiker Jörg Tauss spricht ja derzeit die halbe Welt. Besonders sein Austritt aus der SPD und sein Eintritt in die Piratenpartei sorgen für Furore. Auslöser des Ganzen war die Zustimmung der Mehrheit der SPD-Abgeordneten zum Websperren-Gesetz. Für die genauen Beweggründe schaut man sich am besten ein kurzes Interview mit Tauss an. (Im Hintergrund sieht man hier schon die Fahne der Piratenpartei):

Besonders interessant finde ich eine Antwort von Tauss bei abgeordnetenwatch.de auf ein Frage zu den Beweggründen seiner Mit-Abgeordneten. Hier nur exemplarisch einige Sätze vom Schluss des Statements:

[…] Diese Mischung aus Borniertheit, Uninformiertheit, technischem Desinteresse, der guten Absicht, wenigstens „etwas“ zu tun, Angst vor der BILD- Zeitung etc. fuehrte dazu, dass man weder die Expertenmeinungen noch die Meinungen von 134.000 Petentinnen und Petenten wenigstens in ihrer Mischung zur Kenntnis nahm oder nimmt.[…]
Ein Kollege hat mir jetzt tatsaechlich geschrieben, er verstehe mich ueberhaupt nicht, wegen „dem bisschen Freiheit“ im Internet die SPD verlassen zu koennen.[…]


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