Konfliktlösung – Hilfe, was soll ich machen?

Wenn Ihr zu irgendeinem Zeitpunkt in Eurem Leben mit einem Problem konfrontiert seid, dessen mögliche Lösung nicht aufzuschieben ist, dann gilt es zunächst einmal die Situation zu bewerten, was da gerade vor sich geht.

In Fällen wie dem von Randy Pausch ist das sicher unmöglich, weil sich aufgrund der gesundheitlichen Diagnose nichts mehr beeinflussen lässt. Dennoch sagte er in seiner last lecture einen interessanten Satz: „You can’t change the cards you are dealt, only the way you play it.“

Damit nehme ich auch die Antwort auf die oben gestellte Frage schon zu Beginn meines Artikels vorweg: Man beantwortet die Frage einfach mit einer Gegenfrage!

Was kann mir im schlimmsten aller Fälle passieren? (Wie gesagt, Tod hier ausgenommen.)

Das Ziel hierbei ist es, den Kopf frei zu bekommen, um den zu bewältigenden Sachverhalt adäquat analysieren und erfolgversprechende Lösungsansätze finden zu können.

In Beispielen redet es sich ja bekanntlich am besten. Es geht mir ein wichtiger Kunde und damit verbunden auch eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Was könnte nun die schlimmstmögliche Situation für mich sein?

1. Ich verliere einen Jahresumsatz von 50.000 Euro
2. Ich habe nur nur drei weitere, aber viel kleiner Einnahmemöglichkeiten
3. Eventuell bekomme ich Probleme manche Kosten zu decken
4. usw.

Mit dieser Aufzählung kann ich nun planen:

1. Ich biete eine weitere(s) / zusätzliche(s) Dienstleistung / Produkt an
2. Ich komme dem abgesprungenen Kunden in irgendeiner Form entgegen
3. Ich kürze bestimmte Kosten
4. usw.

Mit diesen beiden Schritten bin ich für den „Fall der Fälle“ vorbereitet und meine Denkweise über die (emotionale) Angelegenheit wird klarer.

Mit dem Schlimmsten und doch gleichzeitig möglichen Lösungswegen vor Augen vermeidet man Panik, erhellt sich wieder das Gemüt und trifft bessere / notwendige Entscheidungen.

Leicht gesagt? Ausprobieren!


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