Ist Ökostrom wirklich immer Ökostrom?

Glaubt man einem Artikel der Financial Times Deutschland, dann ist das zumindest beim Anbieter Lichtblick nicht immer der Fall.

Das Unternehmen verteidigte die Praxis in Spitzenzeiten auch Atomstrom zu nutzen, mit der Unvorhersehbarkeit der tatsächlichen Stromnutzung. Lichtblick bezeichnete in einer Presseerklärung eine Prognoseabweichung von 3 bis 5% als branchenweit guten Wert. “Alle Ökostromanbieter, die das Modell der zeitgleichen Versorgung bei Haushalts- und Gewerbekunden anwenden, und alle Zertifizierer von Ökostromprodukten kennen diese grundsätzlichen Abläufe des Strommarktes und akzeptieren aus diesem Grund die oben beschriebenen, unvermeidbaren Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Kundenverbrauch.”

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1 Kommentar

  1. 1. Ökostrom nutzen

    Kommentar vom 4. Januar 2010 um 10:55

    Das Problem besteht darin, dass die Anbieter regenerativer Energie nicht immer ausreichend Grundlaststrom zur Verfügung stellen können. Die Sonne scheint nunmal nicht immer gleich stark. Ebensowenig wie der Wind gleichmäßig weht. Daher kann man da Lichtblick schlecht einen Vorwurf machen. Da Ökostromanbieter wie Lichtblick oder Naturstrom ihren Energiemix aber ständig erhöhen, wird der Bedarf an eingekaufter Ausgleichsenergie immer weiter sinken.
    Also: zu einem Ökostromanbieter wechseln lohnt sich! ;-) Vergleichsportale im Netz gibt es ja einige.