Die Wahrheit über die Finanzbranche
27. Oktober 2008 von Thomas Heinrich | 1 Kommentar
Das unten stehende Video handelt von sogenannten Investment Fallacies, also von Täuschungen oder einem Irrglauben, den man über eine Sache, hier speziell die Finanz- und Investmentbranche, hat.
Man hält Gegebenheiten, die einem “präsentiert” werden, für wahr, obwohl sich tatsächlich etwas anderes dahinter verbirgt.
In dem Video spricht ein “Vertreter” der Branche, will aber logischerweise nicht erkannt werden, deshalb ist er hier unser Mr. X.
Er redet davon, dass es im Finanzbereich nur darum geht, die Kunden solange wie möglich bei Laune zu halten, dass Sie solange wie möglich Geld in das System pumpen.
“Mining the miners” nennt er die Vorgehensweise. Und dafür würde alles getan bzw. wird um dieses System eine richtige Industrie aufgebaut. Es gibt Firmen die Software liefern, Beratungsdienste, Programmierkenntnisse, Newsletter, Bücher, Analysen und Brokerdienste anbieten.
Es interessiere jedoch niemanden, ob der Kunde dabei gewinnt oder verliert.
Man solle auch nicht davon ausgehen, dass die Angestellten der Branche (z.B. Analysten) mehr wissen als man selbst, denn das könne man gut daran sehen, dass die meisten einen Arbeitgeber haben. Die Tatsache, dass sie nicht für sich selbst arbeiten, sollte man dabei zumindest für bedenkenswert erachten.
Eine hochinteressante Aussage trifft er zu dem Punkt, dass Aktien über die Jahre ja immer besser abgeschnitten hätten als andere Investments. Die Kunden würden oft erzählt bekommen, dass sich die letzten 50 Jahre der Index mit x Prozent entwickelt habe.
Man solle hier nicht darauf reinfallen, denn diese Aussage sei falsch. Viele Firmen, die früher in den 60er/70er Jahren Mitglieder im Dow-Jones-Index waren und als Bluechip-Aktien gehandelt wurden, seien aufgrund mangelnder Performance aus dem Dow-Jones-Index herausgenommen worden bzw. seien von anderen Firmen übernommen worden und deren Name gäbe es nicht einmal mehr.
Im besten Falle konnte man die Entwicklung des Dow-Jones-Index nachbilden, in dem man immer die Werte hält, die der Index aktuell beinhaltet. Das sei aber so gut wie nie der Fall.
Man mache nicht automatisch Gewinn, nur weil man Aktien viele Jahre in seinem Depot hält.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Montag, den 27. Oktober 2008 um 21:03 Uhr
Kategorien: Politisches, Leben und Alltag, Private Finanzen
Tags: Börse, Geld, Investment, Video






















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