« Athen hautnah – ein deutscher Blogger vor Ort
Kunden der Kaupthing Edge müssen bis zum Jahresende aktiv werden »
Die Jahresrückblicke gehen weiter – Wort des Jahres 2008 ist Finanzkrise
11. Dezember 2008 von Marc Schmidt | 4 Kommentare
Nachdem gestern Google mit Zeitgeist 2008 seinen Jahresrückblick vorgelegt hat, geht es heute mit der Gesellschaft für deutsche Sprache weiter. Diese hat aus knapp 4000 Wörtern und Wendungen die Rangliste des Wortes des Jahres 2008 erstellt und die Spitzenplätze veröffentlicht.
Wort des Jahres 2008 wurde der Begriff FINANZKRISE.
Die vollständige Top-10-Liste sieht wie folgt aus:
1. Finanzkrise
2. verzockt
3. Datenklau
4. hessische Verhältnisse
5. Umweltzone
6. multipolare Welt
7. Nacktscanner
8. Rettungsschirm
9. Bildungsfrühling
10. Yes, we can
Erstaunlich finde ich lediglich Platz Nummer 10. Denn eine englische Redewendung ist eigentlich kein Wort des Jahres – zumindest nicht in der deutschen Sprache? Es zeigt aber, wie auch bei der Google-Liste gestern welche große Bedeutung Barack Obama derzeit beigemessen wird.
- Jahresrückblicke haben Hochkonjunktur - heute der Google Zeitgeist 2008!
- Warum WKW das Rennen um das "Volksnetz" gewinnen wird...
- Wieso eigentlich immer "Zwischen den Jahren…"???
- Finanzmarktkrise - das ganze Dilemma per Video erklärt
- Sarah Palin und die Truthähne - Trash aus Alaska
- Der Wahnsinn naht - Warum werden vor Weihnachten alle so bekloppt?
- Das Gold und der liebe Dollar - Ron Paul will es wissen
- Geldanlage - Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte
- Geldanlage - Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir?
- Domainhandel in Deutschland kommt in Fahrt - neuer Rekordpreis
- Lebenswege: US-Bestsellerautor Michael Crichton unerwartet gestorben
- Die Finanzmarktkrise aus Sicht von einem, der glaubt, davon nichts zu verstehen
- Interaktives Schaubild der Finanzmarktkrise
- Finanzmarktkrise - Subprime Crisis "auf die Schippe genommen"
- Übung für die nächste Finanzkrise - Wie entwickelt sich meine Aktie?
- Die Finanzmarktkrise und der Humor - Fortsetzung
- Die Finanzmarktkrise und der Humor
- Ist mein Job durch die Finanzmarktkrise und die drohende Rezession bedroht?
- Die Finanzmarktkrise zwingt Island in die Knie - wie geht es mit der Kaupthing-Bank weiter? Gehen die Isländer wieder fischen?
- „Nobel“ geht die Welt zugrunde… was uns neben der Finanzmarktkrise auch noch interessiert
- Die Musik zur Finanzmarktkrise
- Finanzmarktkrise - aufgelesen und kurz notiert
- Finanzmarktkrise: Schaffe, Schaffe, Häusle in den USA erwerbe
- Ungefragtes Stöckchen: Der No. 1 Hit an meinem Geburtstag
- Die Hintergründe der Finanzmarktkrise oder warum Olli Kahn keine Aktien mehr hat
« Athen hautnah – ein deutscher Blogger vor Ort
Kunden der Kaupthing Edge müssen bis zum Jahresende aktiv werden »
Info zum Beitrag
geschrieben am Donnerstag, den 11. Dezember 2008 um 12:23 Uhr
Kategorien: Blogs & Medien
Tags: 2008, Jahresrückblick, Wort des Jahres




















1. Frank Jermann
Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 17:15
Ich halte mich für keinen unbelesenen Menschen — aber so kann die Eigenwahrnehmung täuschen: Von den zehn Begriffen sind mir “multipolare Welt” (Nordpol, Südpol, Interpol — was gibt’s da noch?), “Nacktscanner” (kann man den nicht als supergünstiges Jamba-Abo für ein Mobiltelefon herunterladen?) und “Bildungsfrühling” (DubÄek als Klassenlehrer?) nur bedingt geläufig. Unter “Rettungsschirm” stelle ich mir etwas anderes vor als die Begriffserklärung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS).
Es ist also ähnlich wie früher zur Schulzeit: Setzen, sechs.
“Yes, we can” wurde vermutlich nur deshalb aufgenommen, weil Hubertus Heils heimwerkelnd anmutender Versuch der Amerikanisierung seiner Partei so urkomisch war — oder hat auch die GfdS den Quotenschwarzen entdeckt?
-Frank
2. Schmidt
Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 18:06
@Frank
Der Link ist genial… das Leben ist immer besser die beste Comedy.
Die staatlichen Begriffsbedeutungen wandeln sich eben so schnell wie die Größenordnungen in den Staatsfinanzen…
3. Ecki
Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 21:23
Finanzkrise und verzockt müßte eigentlich ein Wort bilden. Denn so ist es doch erst zu der Finanzkrise mit gekommen. Nicht nur deswegen, aber wieviele Banken haben gezockt auf Teufel komm raus…
4. Schmidt
Kommentar vom 11. Dezember 2008 um 21:49
Vielleicht sollten wir die Nacktscanner im großen Stil bei den Banken einsetzen… irgendwie muss doch rauszukriegen sein, wo die das Geld hin haben.